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Ein kleines Paradies mitten in Korntal

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Direkt hinter dem Großen Betsaal der Evangelischen Brüdergemeinde am Saalplatz liegt der Saalgarten in dem sich viele biblische Symbole wiederfinden. Der kunstvoll angelegte Garten möchte an das Paradies erinnern, das in der Bibel mit einem wunderschönen Garten verglichen wird.

 

Kunstvoll gepflanzte Gärten waren immer auch so etwas wie ein Stückchen heile Welt, ein Stück zurückgewonnenes Paradies. Auch in der Bibel wird das Paradies, wie es am Anfang dieser Welt bestand, mit einem wunderschönen Garten verknüpft:

„Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15).

Das Paradies ging verloren, aber die Sehnsucht nach dem Paradies blieb. In der Gartenarchitektur des Korntaler Saalgartens hat man versucht, dieser menschlichen Sehnsucht und der entsprechenden biblischen Botschaft Gestalt zu verleihen.

 

1 DER LEBENSWEG:

Im südlichen Teil des Gartens befindet sich der Spielplatz, von dem aus ein gewundener Weg zu einem erhobenen Platz führt. Der Spielplatz steht für die Kindheit, der erhobene Platz, als Ort der Ruhe, steht für das Alter. Dazwischen befindet sich der verschlungene, langsam ansteigende Lebensweg, den der Mensch gehen muss.

 

2 DER BAUM DER VERSUCHUNG:

Der einzeln stehende Apfelbaum an der Wegkreuzung steht für den Baum der Versuchung, wie er am Anfang der Menschheitsgeschichte im Paradies stand. Jeder Mensch ist in seinem Leben ständig vor die Entscheidung gestellt, ob er auf die Stimme der Versuchung oder auf die Stimme Gottes hört, ob er sein Leben in der Abhängigkeit und im Vertrauen auf Gott führt.

 

3 DER ORT DER VERKÜNDIGUNG:

Mit dem Zentrum des Gartens verbindet sich eine halbrunde Erhöhung mit einem großen Naturstein. Der Halbkreis mit der stufenartigen Erhöhung erinnert an den Chorraum einer Kirche. Der Stein deutet den Altar oder die Kanzel der Kirche an. Damit Menschen Jesus Christus und seiner Gemeinde näher treten, müssen sie durch die Verkündigung des Wortes Gottes auf ihn aufmerksam gemacht werden. Das ist der Auftrag der Gläubigen: „So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2. Kor. 5,20)

 

4 DER BRUNNEN

Das Zentrum des Gartens bildet der Brunnen, von dem aus nach allen vier Himmelsrichtungen Wege ausgehen.

Der Brunnen stellt die Gemeinde Jesu in dieser Welt dar. Die Wassersäule im Mittelpunkt des Brunnens erinnert zugleich an eine Pflanze, aus der neues Lebens entsprießt und an eine Quelle, aus der Leben quillt. Der Spender des irdischen und geistlichen Lebens ist Jesus Christus, der von sich sagt: „Wer von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“ (Joh. 4,14)

Die Schalen stehen für die Menschen der Gemeinde Jesu, die mit Jesus, der Quelle des Lebens, verbunden sind und weitergeben, was sie an Lebensqualität empfangen haben. Auf diese Art entsteht ein lebendiger Organismus von gegenseitigem Empfangen, Geben und Aufnehmen. Schließlich fließt das Wasser hinein in die Welt, durch die runde Form des Brunnenbeckens angedeutet. Auffällig sind die Schalen, die sich am Rand des Brunnens befinden und die kein Wasser weitergeben. Diese beiden Schalen stellen Menschen dar, die noch nicht mit Jesus und seiner Gemeinde in Berührung gekommen sind. Es bleibt offen, ob auch sie Durst und Leben bekommen und sich anschließen lassen an den Zyklus des geistlichen Lebens.

 

„Welch hohe Lust, welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein! Wie muss es da wohl klingen, da so viel tausend Seraphim (Engel) mit unverdrossenem Mund und Stimm ihr Halleluja singen.“

 

Paul Gerhardt

 

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