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Gemeindearbeit
 
 
 

Eine herzliche Einladung!

 

… mit Ernst Christ sein wollen …

Gottlieb Wilhelm Hoffmann betont: „Weder Geburt noch Erziehung machen jemanden

zum wahren Mitglied der Gemeinde, sondern eine durch den Geist Gottes gewirkte Sinnes- änderung.“

Zur Gemeinde Jesu Christi gehören demnach Menschen, die in ihrem Leben eine solche 'durch den Geist Gottes gewirkte Sinnes- änderung' erlebt haben.

Konsequenzen dieser Sinnesänderung (biblisch 'Neugeburt') sind bewusstes Leben in der Nachfolge Jesu und aktive Teilnahme am Leben seiner Gemeinde.

Martin Luther wünschte sich ganz in diesem Sinne Gemeinden als eine Sammlung von Menschen, die „mit Ernst Christen sein wollen“.

Aus diesem Gemeindeverständniss folgt eine missionarische Verkündigung, als Aufruf zur bewussten Entscheidung für ein Leben im Glauben an Jesus Christus.

 

Mitglied werden

So können Menschen, die in einer geistlichen Lebensbeziehung zu Jesus Christus stehen, als Mitglieder in die Evangelische Brüdergemeinde aufgenommen werden.

Die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt in der letzten Brüdergemeindeversammlung eines jeden Jahres; sie kann ab dem 18. Lebensjahr erfolgen.

Persönliche Gespräche mit den beiden Vorstehern gehen der Aufnahme voraus.

Kinder der Brüdergemeindemitglieder sind von Geburt an 'unselbständige Mitglieder' und sollen als solche in das geistliche Leben der Gemeinde eingeführt werden.

Ziel ist, dass sie Jesus Christus persönlich kennen lernen und dann bewusst in die Gemeinde eintreten.

Eine Gemeinde mit einem solch bewussten Verständnis von Mitgliedschaft stellt sich natürlich auch der Herausforderung, ihre Mitglieder seelsorgerlich zu begleiten und gegebenenfalls auch auf ihre Mitgliedschaft hin anzusprechen.

 

Gemeinsame Verantwortung

Nicht nur der Pfarrer oder Gemeindeleiter, sondern jedes Gemeindeglied trägt eine geistliche Mitverantwortung für das Leben und die Entwicklung der Gemeinde. Selbst das Predigtamt, die Aufgabe der Seelsorge oder die Ausübung besonderer kirchlicher Handlungen sind nicht ausschließlich an die Person des Pfarrers oder Gemeindeleiters gebunden. In allen Bereichen der Gemeindearbeit spielt das Element der ehrenamt-

lichen Mitarbeit und Mitverantwortung eine wichtige Rolle.

Oberstes Leitungsorgan ist die Brüdergemeindeversammlung, zu der alle Mitglieder eingeladen werden. Sie beschließt über wesentliche Aufgaben, soweit sie ihre Rechte nicht dem Brüdergemeinderat übertragen hat. Die Brüdergemeindeversammlung wählt den Geistlichen und den Weltlichen Vorsteher sowie die Brüdergemeinderäte.

Diese bilden mit dem Geschäftsführer den Brüdergemeinderat, der die Gemeinde nach der Gemeindeordnung und den Beschlüssen der Brüdergemeindeversammlung zu leiten hat.

Neben dem Pfarrer als Geistlichem Vorsteher steht der Weltliche Vorsteher der Gemeinde. Er führt den Vorsitz im Brüdergemeinderat in Zusammenarbeit mit dem Geistlichen Vorsteher und dem Geschäftsführer; er vertritt die Brüdergemeinde rechtlich.

Die Verwaltung, auch die ihrer diakonischen Einrichtungen, leitet der hauptamtliche Geschäftsführer.

Im Großen Saal wird der Gedanke der gemeinsamen Verantwortung aller Mitglieder augenfällig. Dieser Versammlungsraum der Gemeinde ist ein schlichter einheitlicher Bau. Die in vielen Kirchen übliche Zweiteilung in den Chor - den Geistlichen und Amtsinhabern vorbehalten - und das Schiff, für die Laien bestimmt - entfällt.

 

Mitgliederverständnis

Das Verständnis von Mitgliedschaft wird in „Impulse zur Mitgliedschaft“ erläutert. Dieses Dokument können Sie über den Link unten herunterladen.

Ihre Fragen beantworten wir gerne. Bitte rufen Sie an unter (0711) 8398780 oder schreiben Sie uns mit Hilfe folgender Maske eine E-Mail.





Impulse_Nr__4Die_Mitgliedschaft_in_der_Ev__BG.pdf

Impulse zur Mitgliedschaft