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Von: Roland Denner
19.03.2017 10:00

Thema: "Sollte Gott nicht traurig sein, über die vielen Menschen in der großen Stadt?"

Jona 1-4 11/17



Liebe Gemeinde,
Jona ist ein Prophet Gottes. Er kennt Gott, ist sein Mitarbeiter. So wie Amos und Hosea wirkt er im 8. Jahr-hundert vor Christus. In Israel redet Gott durch ihn zu seinem Volk und zu seinem König Jerobeam II.
Aber nun bekommt Jona einen sehr krassen Auftrag, den er so nicht erwartet hätte: Mache dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und verkündige gegen sie! Denn ihre Bosheit ist vor mich aufgestiegen.
Jona soll verkündigen, aber im Gegensatz zu allen anderen Prophetenbüchern in der Bibel erfahren wir prak-tisch nichts darüber, was er verkündigt. Bei Jona ist die Message eine andere: die Botschaft ist er selbst!
Der Bericht von Jona konfrontiert uns mit vier Fragen:
• Was fürchtest du?
• Was freut dich?
• Was ärgert dich?
• Was berührt dich?
1. Was fürchtest du?
Es ist nicht überraschend, dass Jona sich vor diesem Auftrag fürchtet!
Ninive liegt am Tigris-Fluss, gegenüber der heutigen Stadt Mossul, und ist eine uralte, eine riesengroße Stadt. Sie hat eine 12 km lange Stadtmauer mit 18 monumentale Stadttore, die man teilweise heute noch sehen kann.
Ninive ist die Hauptstadt des Assyrischen Reiches, das einst mächtig und grausam war; Feinden wurde die Haut abgezogen, sie wurden lebendig auf Pfählen aufgespießt. Aber ihr riesiges Gebiet im Nordosten Israels ist zurzeit geschwächt und stellt nicht mehr so eine existentielle Gefahr für Jonas Volk dar.
Dennoch entscheidet er sich, so weit weg wie möglich in die Gegenrichtung zu fliehen, nach Tarsis in Spani-en. Damit beginnt ein unfassbarer Abstieg Jonas:
Aus dem Bergland von Galiläa hinab an die Küste nach Jafo, dann hinunter in den Frachtraum des Schiffes, vom Schiff ins Meer und, wie er es später ausdrückt, bis zum Meeresgrund und praktisch bis ins Totenreich. Aber der Reihe nach: Jona steigt ins Schiff hinab und legt sich schlafen. Gott wirft einen gigantischen Sturm auf das Meer, sodass das Schiff fast auseinander bricht.
Die heidnischen Seeleute versuchen alles, um das Schiff zu retten, rudern, kämpfen, werfen Ladung über Bord, beten, stellen schließlich Jona zur Rede und er bekennt: Ich bin ein Hebräer, und ich fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, der das Meer und das trockene Land gemacht hat.
Seeleute fürchten die Natur und die Götter. Nach ihrem Weltbild hat so eine Katastrophe einen Grund, durch eigenes Verschulden, Bruch von Tabus, Flüche u. a. Es sind Versuche, die Ursache der Katastrophe herauszu-finden.
Als klar wird, dass Jona die Ursache ist, zeigen sie jedoch eine große Ehrfurcht vor seinem Leben.
Die einfache, von ihm vorgeschlagene Lösung, ihn loszuwerden, lehnen sie ab. Sie respektieren Menschenle-ben und kämpfen ums eigene Überleben und um das von Jona. Als der Sturm daraufhin immer heftiger wird, ist es für sie ganz klar, dass Gott, von dem Jona gesprochen hat, dahinter steckt.
Sie fürchten Gott, bitten ihn um Vergebung: Ach, HERR, lass uns doch nicht umkommen um der Seele dieses Mannes willen und bringe nicht unschuldiges Blut über uns! Denn du, HERR, hast getan, wie es dir gefallen hat.
Jona dagegen sagt sich: Ich riskiere doch nicht mein Leben für die Heiden in Ninive, dafür, dass diese schrecklichen Menschen am Ende noch von Gott gerettet werden.
Aber heidnische Seeleute, die er so sehr verachtet, riskieren ihr Leben für Jona aus Furcht vor Gott. Und als sie ihn dann schweren Herzens ins Meer werfen, kehrt sofort Stille ein und sie sind gerettet.
Und die Männer fürchten den HERRN mit großer Furcht, und sie bringen dem HERRN Schlachtopfer dar und geloben ihm Gelübde.
Von Existenzangst und Verzweiflung kommen diese Menschen, die vielleicht noch nie von Gott gehört hatten, zu einer tiefen Gottesfurcht. Sie verehren Gott, sie nehmen ihn ernst als Herrn und Schöpfer, und sie ent-scheiden sich, ihm zu dienen.
Aber welche Qualität hat die Gottesfurcht Jonas? Was bedeutet sein Bekenntnis, dass er den Gott fürchtet, der das Meer und das Land gemacht hat?
Jona fürchtet sich vor den Menschen, zu denen Gott ihn schickt. Er fürchtet sich so sehr, dass er sein Leben retten will, indem er abhaut und dabei sowohl sein Leben riskiert als auch das der Seeleute und natürlich, was ihm am wenigsten ausmacht, das der vielen Menschen in der großen Stadt Ninive.
Jona fürchtet Gott, den Schöpfer, und denkt, er könne mit einem Schiff vor Gott fliehen, der das Meer ge-macht hat.
2. Was freut dich?
Jona erlebt, welche unglaublichen Möglichkeiten Gott hat.
Übrigens glaube ich, dass er tatsächlich von einem großen Fisch verschlungen und so gerettet wurde und es sich nicht um ein dramatisches Stilmittel handelt, sonst eher ausgeschmückt und nicht so knapp und nüchtern erzählt.
Jona versinkt im Meer, wird wahrscheinlich bewusstlos und wacht im Inneren des Fisches wieder auf. Und dort betet er zu Gott: so ein schönes Gebet, einen Lobpsalm.
Ich rief aus meiner Bedrängnis zum HERRN, und er antwortete mir.
Er beschreibt, wie er es erlebt hat, als es immer tiefer ging: in die Tiefe geworfen, die Tiefe umschloss mich. Aber unglaubliche Zuversicht, Gott doch wieder zu begegnen: Verstoßen bin ich von deinen Augen hinweg, dennoch werde ich wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel.
Und er verspricht Gott Lob und Gehorsam, nicht ohne einen Seitenhieb auf diese Heiden, auf die er so leiden-schaftlich herabschaut: Die, die nichtige Götzen verehren, verlassen ihre Gnade.
Jona kann keinen Wert in diesen Menschen sehen, die doch sein Leben respektiert haben, die weiter oben, an der Wasseroberfläche, Gott genau diese Verehrung und Furcht entgegenbringen. Ich glaube, Jona freut sich auch ganz schön über sich selber, dass er nicht so ist wie diese Heiden.
Und immer, wenn wir zum Mittelpunkt der Welt werden, sehen wir Dinge nicht mehr aus der richtigen Per-spektive. Jona freut sich, dass Gott ihn gerettet hat, dass Gott ihm eine zweite Chance gibt.
Aber schon jetzt zweifelt man daran, dass er anderen diese zweite Chance zugestehen würde, dass er das Leben anderer so respektieren und wertschätzen würde, wie er selbst das erfahren hat!
3. Was ärgert dich?
Jona wird erneut beauftragt, und dieses Mal geht er nach Ninive. Er betritt diese riesige Stadt, geht einen Tag lang umher in Richtung Zentrum. Und er predigt denkbar einfach, ohne Emotion, ohne jegliches Mitgefühl und ohne sichtbaren Bezug zu seinen Zuhörern: Noch vierzig Tage und Ninive ist zerstört!
Und als das Überraschende geschieht und die Menschen von Ninive total betroffen auf diese Botschaft rea-gieren, da ärgert sich Jona!
Bis zum höchsten Herrscher dringt diese Warnung vor und die Menschen nehmen sie ernst. Mit aller Konse-quenz wenden sie sich an Gott, flehen ihn an, bitten ihn um Vergebung und wollen ihr Leben ändern.
Gott sieht ihr Vertrauen, ihre Umkehr. Sie tun ihm so sehr leid, dass er seine Absichten nicht umsetzt.
Gott entscheidet sich, die vielen Menschen in der großen Stadt Ninive nicht umkommen zu lassen.
Und Jona ärgert sich, er ist so sauer, dass er nicht mehr leben will. Die ganze Freude darüber, dass Gott eben sein Leben gerettet hatte, ist ihm vergangen.
Jona kann natürlich denken, dass er seinem Volk den größten Dienst erwiesen hätte, wenn er die Vernichtung der feindlichen Assyrer angesagt und dann entspannt zugeschaut hätte, wie genau das geschieht.
Sie sind nicht mehr ganz auf dem Höhepunkt ihrer Macht und Gott gibt ihnen jetzt noch den Rest und besei-tigt einen Feind seines Volkes.
Aber Jona weiß schon die ganze Zeit, dass die Verkündigung des Gerichtes Gottes immer eine letzte, dringli-che Aufforderung zur Umkehr und zur Rettung sein kann. So ist Gott mit seiner Güte und Barmherzigkeit. Jo-na sagt sich von Anfang an: Schicke irgendjemanden, aber ich werde mich an der Rettung von denen nicht beteiligen.
Jona freut sich über die zweite Chance, die Gott ihm gibt und er ärgert sich, wenn Gott sie auch anderen schenkt. Und Gott fragt Jona: Ist es recht, dass du zornig bist?
Es ist nicht grundsätzlich falsch, wenn man sich ärgert, wenn man so richtig zornig ist!
Gott ist zornig über die Ungerechtigkeit und Grausamkeit in Ninive. Und Gott ist zornig über die Grausamkeit, die Menschen heute in Mossul, gegenüber von Ninive, erleben. Gott ärgert sich, wenn Menschen andere Menschen verachten und missbrauchen
Gott ist zornig über sein erwähltes Volk, das er in unglaublicher Güte und Geduld durch die Jahrhunderte trägt und erträgt. Er ärgert sich, wenn dieses Volk die anderen Völker verachtet, anstatt ihnen die Liebe Got-tes zu zeigen.
Jesus sagt später zu selbstgerechten Leitern seines Volkes, die ihn ablehnen, dass sie einmal im Gericht von den Menschen aus Ninive verdammt werden, weil die auf Jonas Predigt gehört haben!
Aber Jona ärgert sich furchtbar über Gott.
Und er betet: Ach, HERR! War das nicht meine Rede, als ich noch in meinem Land war? Deshalb floh ich schnell nach Tarsis! Denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langsam zum Zorn und groß an Güte, und einer, der sich das Unheil gereuen lässt. Und nun, HERR, nimm doch meine Seele von mir! Denn es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe!
Es ist beeindruckend, wie richtig ein theologisches Statement sein kann, ohne dass man irgendetwas davon versteht oder praktiziert.
Jona weiß, dass Gott so ist, aber es berührt ihn nicht!
Er versteht nicht, dass er genau deshalb und nur deshalb noch am Leben ist und er gönnt es anderen nicht, dass Gott sie auch so gut behandelt.
4. Was berührt dich?
Was heißt das, dass Gott ein gnädiger und barmherziger Gott ist, langsam zum Zorn und groß an Güte, und einer, der sich das Unheil gereuen lässt?
Gott gibt Jona eine kleine Illustration. Als er schauen will, ob die vielen Menschen in der großen Stadt nicht vielleicht doch noch alle umkommen, kommt er ins Schwitzen. In Ninive ist es so fruchtbar heiß, er kann sich kaum konzentrieren. Und auch sein Schattendach gibt ihm keinen wirklichen Schutz, um zu sehen, ob Gott nicht doch noch zur Vernunft kommt
Ich habe 12 Jahre in der Sahelzone gelebt, richtige Hitze ist wirklich unangenehm. Da schenkt Gott Jona Schatten. Ein Wunderbaum wächst. Der Rizinus ist tatsächlich eine schnellwüchsige Pflanze mit 30 – 70 cm großen Blättern, aber hier geht‘s doch noch etwas schneller als normal.
Und Jona freut sich unwahrscheinlich; Gott ist so gut zu ihm; es gibt nichts Schöneres als Gottes Güte und Für-sorge!
Gott würde sich so freuen, wenn Jona das wirklich verstehen würde!
Also lässt er die Pflanze kaputt gehen, schickt einen sengenden Wüstenwind und Jona bricht völlig erschöpft und entnervt zusammen; die Freude ist wieder weg und er will wieder sterben: Es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe! Und wieder fragt ihn Gott: Ist es recht, dass du wegen des Rizinus zornig bist?
Wir wissen natürlich was kommt: Mit Recht bin ich zornig bis zum Tod!
Leute, dieser Text ist so ironisch, aber er berührt mich viel zu sehr, als dass ich mich über Jona lustig machen könnte!
Jona zeigt uns, was es heißt, keinerlei Leidenschaft für andere Menschen zu haben. Jona mit seiner Haltung und seinem Charakter ist die Botschaft dieses Buches. Und ich habe in den letzten Tagen an so vieles denken müssen, wo ich so schnell ganz ähnlich drauf bin. Aber letztlich ist Jona auch nicht die Botschaft dieses Bu-ches. Eigentlich ist die Botschaft dieser Geschichte Gott.
Gottes Haltung, seine Liebe, seine Leidenschaft für Menschen ist die Message!
Und der HERR sprach: Du bist betrübt wegen des Rizinus, um den du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging. Und ich, ich sollte nicht betrübt sein wegen der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120 000 Menschen sind, die nicht un-terscheiden können zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und dazu noch viele Tiere?
Sollte Gott nicht traurig sein über die vielen Menschen in der großen Stadt?
Was fürchtest du?
Wollen wir unser Leben selber schützen und sorgfältig dosieren, in wie weit wir uns auf Gott einlassen?
Das ist der Grund jeder Zielverfehlung unseres Lebens: Angst, dass Gott uns etwas Gutes vorenthält oder dass Gott etwas von uns fordert, das uns schadet. Beides tut Gott nicht! Wir können unser Leben nicht schützen, das kann nur Gott!
Alle in dieser Geschichte gehorchen Gott: Seeleute, Menschen in Ninive, Wind, Fisch, Rizinus. Nur der nicht, der behauptet, dass er Gott ernst nimmt. Alle sind gehorsam, außer Jona!
Es ist normal, dass wir Menschen Angst haben. Entscheidend ist aber, ob uns Angst beherrschen darf; unser Ratgeber sein darf.
Jesus hat gesagt (Joh 16,33): In der Welt habt ihr Angst (gemeint: Anlass, Angst zu haben), aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
Entscheidend ist nicht, ob wir Angst haben, das ist menschlich! Entscheidend ist, wie wir damit umgehen, ob unser Vertrauen auf den allmächtigen Gott den Umgang mit unseren Ängsten prägt.
Wenn Gott so mächtig ist, dass ihm der Wind, das Meer, der Fisch, die Pflanze und böse Menschen gehor-chen, dann brauchen wir uns nicht von Angst lähmen zu lassen. Wenn wir Gott fürchten, wenn wir ihn ernst nehmen, in seiner Güte und Liebe, in seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit, in seiner Größe und Macht, dann gibt es nicht mehr viel, was wir fürchten müssen!
Dann sind wir sehr freie Menschen!
Was freut dich?
Freuen wir uns nur dann, wenn Gott das tut, was wir gut finden?
Freuen wir uns nur, wenn Gott gut zu uns ist? Wenn alles glatt geht? Wenn alles gelingt?
Oder freuen wir uns, dass Gott gut ist? Auch wenn das meine Erfahrung nicht immer unmittelbar bestätigt?
Die Freude an Gott kann ein Schutz für unser Leben sein, eine ganz große Stärke.
Was ärgert dich?
Ärgert es uns, wenn Gott gut zu anderen ist?
Es ist nicht unbedingt falsch, wenn uns etwas zornig macht. Aber unser Ärger kann uns zeigen, was uns tat-sächlich motiviert.
Jona zeigt uns, dass Gott auch durch Mitarbeiter mit einer kaputten Einstellung zu Menschen wirken kann: die Seeleute und die Menschen in Ninive kommen zum Glauben. Aber für Jona selbst ist seine Haltung über-haupt nicht gut! Da ist ganz viel krank. Gott will nicht nur durch uns wirken, sondern er will, dass wir heil werden, dass sein Wesen immer mehr unser Leben prägt.
Was berührt dich?
Gott berührt es, wenn wir Menschen destruktiv leben, wenn wir unser Leben kaputt machen. Wir leben, wir haben Hoffnung, wir ehren Gott mit unseren schönen Liedern nur aus diesem Grund: weil unsere Ungerech-tigkeit und Schuld ihn berührt hat.
Sollte Gott nicht traurig sein über die vielen Menschen in der großen Stadt?
Christen fürchten Muslime. In unseren Gemeinden ärgern sich Christen über Muslime und über Flüchtlinge!
Aber berühren uns diese Menschen? Sollten wir nicht traurig sein über die vielen muslimischen Menschen in ihren großen Städten und in den vielen Dörfern und Beduinenzelten und Flüchtlingslagern?
Muslimen liebevoll und respektvoll zu begegnen, bedeutet nicht, den Islam zu verharmlosen. Liebe macht nicht naiv, sondern mutig!
Gott will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Alle Arten von Menschen! Aus jedem Hintergrund.
Ich wünsche mir und Ihnen, dass Gottes Leidenschaft für Menschen uns berührt, ansteckt, prägt!
Amen.



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