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Gemeindearbeit
 
 
 

Mit Laufschuh und Rollstuhl für das neue Gemeindezentrum

Schwitzen, Rackern und auf die Zähne beißen: Für 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sponsilauf in Korntal war das Ehrensache. Bei bestem Marathon-Wetter waren sie zu einem Rundkurs von 500 Metern durch das Stadtzentrum Korntals gestartet. Sie alle hatten sich Sponsoren gesucht, die ihnen wahlweise pro Kilometer einen Betrag oder einen Pauschalbetrag für ihre Teilnahme zugesichert hatten. Auf diese Weise kamen rund 12.000 Euro für den Bau des neuen Gemeindezentrums der Ev. Brüdergemeinde zusammen.

 

Insgesamt wurden 654 Kilometer erlaufen, erwalkt, erschoben und erwandert. Der jüngste Teilnehmer war drei, die älteste aktive Läuferin 79 Jahre alt. Auch die Fortbewegungsart war unterschiedlich. Vom Vorsteher der Brüdergemeinde, Dieter Messner, wurde die 91-jährige Annemarie Palm, Bewohnerin des Altenzentrums Korntal, ein paar Runden im Rollstuhl geschoben. Anneliese Götz, Jahrgang 1922, feuerte ihren „Schieber“, Brüdergemeinde-Geschäftsführer Wolfgang Lorenz so sehr an, dass die beiden am Ende sogar die gesamte Distanz der Sponsi von einer Stunde absolviert hatten. Auch Mütter hatten sich samt Kinderwägen unter die bunte Schar gemischt.

 

Am Start waren natürlich viele Kinder sowie geübte Dauerläufer, gemütliche Geher und sogar zwei Walker. Die Strecke wurde gesäumt von vielen Zuschauern, die die Läufer anfeuerten. Das Rote Kreuz Korntal sorgte mit der Ausgabe von Wasserbechern an die Läufer dafür, dass sich niemand zu sehr verausgaben musste.

Prominente Teilnehmer waren sowohl der Pfarrer der Ev. Brüdergemeinde, Michael Wanner, die Stadträtin Marianne Stellmacher, die die Strecke im zügigen Spaziertempo bewältigte, sowie ihr Kollege im Gemeinderat Dieter Ernst Goll, der in der Gesamtwertung der Erwachsenen den dritten Platz belegte. Für ihn schlugen am Ende stolze 12,5 erlaufene Kilometer zu Buche.

 

Zufrieden zeigte sich auch der Gemeindehausförderkeis, der die Sponsi organisiert hatte. Sein Sprecher, Dieter Müller, sagte, sowohl die Anzahl der Läufer als auch das hervorragende Wetter seien ein wunderbares Geschenk gewesen. „An alle, die geholfen haben, dieses Ereignis möglich zu machen, ein herzliches Dankeschön!“