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Königin Olga als Vorbild

Freude auf beiden Seiten: Sr. Anne Messner wird von Kathrin Bunnemann (li.) und Lisa Broß eingerahmt, die die Spende der Abi-Stufe überbrachten.

 

Dass Abiturienten gut feiern und gleichzeitig gut wirtschaften können, hat jetzt die Stufe 13 des Stuttgarter Königin-Olga-Stifts bewiesen. 1.600 Euro blieben nach Abzug der Kosten, die rund um die Abi-Feierlichkeiten anfielen, in der Kasse. Dieses Geld wurde für den guten Zweck gespendet: Die Kinder der Jugendhilfe Flattichhaus freuen sich über die Finanzierung einer neuen Schaukel auf dem Gelände des Kinderheims, das zur Diakonie der Ev. Brüdergemeinde Korntal gehört.

 

Ab der Stufe 12 haben die Schülerinnen und Schüler des Königin-Olga-Stifts kräftig Punkte für ihre Abschlussnote gesammelt aber auch schon damit begonnen, die Vorbereitungen für zahlreiche Events rund um die Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife, wie Abi-Ball und Abi-Scherz, zu treffen. Das will organisiert aber vor allem auch bezahlt sein. Benefizessen und Waffelverkauf brachten Geld in die Kasse. „Beim Abi-Ball, den wir in der Philharmonie in Leinfelden-Echterdingen gefeiert haben, haben wir Eintrittskarten verkauft und obendrein Personalkosten gespart, indem wir selbst die Tische eingedeckt haben“, erklärt Kathrin Bunnemann, die zusammen mit Lisa Broß den Scheck Heimleiterin Sr. Anne Messner übergab, das Geheimnis des wirtschaftlichen Erfolgs. „Die Schaukel ist das beliebteste Gerät auf unserem Spielplatz. Die Kinder freuen sich sehr darüber“, sagt Sr. Anne.

Dass die Abiturienten den Betrag gespendet haben, kommt nicht von ungefähr. Den Schülern wird früh nahegebracht, dass es wichtig ist, sich mit Schwächeren in der Gesellschaft zu solidarisieren. So richtet die Schule jedes Jahr den „Advent im Olga-Stift“ aus. Mit dem Erlös werden karitative Einrichtungen unterstützt. Aber auch die Namensgeberin des Gymnasiums, Königin Olga von Württemberg (1822 bis 1892), hätte sich über die Spendenbereitschaft der Schülerinnen und Schüler gefreut. Schließlich hat sie selbst mehrere diakonische Einrichtungen ins Leben gerufen und damit gezeigt, dass man immer auch bereit sein sollte, denen zu helfen, die auf der Schattenseite des Lebens sind.